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Mobile Tempoanzeige vor Schulen

Verkehrssicherheitsaktion für Volks- und Hauptschulen im Bundesland Salzburg.

Kinder vor einer mobilen Thempoanzeige

Ausgangssituation:

Nicht angepasste Geschwindigkeit ist die Hauptursache für Unfälle auf unseren Straßen. In der Umgebung von Schulen hat die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen einen besonders hohen Stellenwert. Der Einsatz der „Mobilen Tempoanzeige” in Schulnähe soll als eine Erinnerungshilfe für AutofahrerInnen dienen, sich in diesem sensiblen Verkehrsbereich besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu verhalten. 

Ziele der Aktion:

  • Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig auf das richtige Verhalten im Verkehr vorbereitet werden.
  • Das Thema „Tempo“ soll allen Beteiligten auf sympathische und einprägsame Art näher gebracht werden.
  • Pkw-Lenker sollen für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer (Kinder) sensibilisiert werden. 


Ablauf der Aktion:

Die Vorbereitung wird in den Tagen und Wochen vor der Aktion im Unterricht von den Lehrkräften durchgeführt. Am Aktionstag wird die „Mobile Tempoanzeige” (MTA) am Fahrbahnrand aufgestellt und misst die Geschwindigkeit der herannahenden Fahrzeuge. Die gemessene Geschwindigkeit wird über ein Display angezeigt. Eine kleine Gruppe von SchülerInnen bezieht dabei direkt vor der MTA Stellung und gibt an eine weitere kleine Gruppe, die etwa 100 Meter hinter der MTA steht die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge weiter. Die hintere Gruppe richtet sich mittels großflächiger selbstgestalteter Tafeln (traurige Gesichter, lachende Gesichter, „Warum so schnell?“, „Danke!“, etc.) direkt an die Autofahrer. Der Rest der Klasse führt statistische Erhebungen verschiedener Daten der vorbeifahrenden Fahrzeuge durch (Geschwindigkeit, Gurt, Kindersitz, etc.). 

Die Aufgaben der SchülerInnen (Statistik, Tafel zeigen etc.) während der Aktion werden gewechselt. Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, wird die Aktion jeweils von einem Mitarbeiter des KFV, mindestens einer Lehrkraft und ein bis zwei Polizisten betreut.
Kosten: Für Schulen kostenfrei!

1.10.2012