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Verkehrssicherheitsberatung

Empfohlen für alle Oberstufen der AHS, BHS und BMS.

Üben mit der Polizei - Radfahrausbildung in der Grundschule

Wie die Verkehrsunfallstatistik zeigt, sind Jugendliche und junge Erwachsene überdurchschnittlich oft an Verkehrsunfällen beteiligt. Daher bietet das Bundesministerium für Inneres (BMI) seit dem Jahr 2002 Verkehrssicherheitsberatung an den Berufsschulen an. Zusätzlich wurde in den Bundesländern Burgenland, Steiermark und Tirol Verkehrssicherheitsberatung auch auf der AHS-Oberstufe durchgeführt. Das BMI möchte nunmehr österreichweit Verkehrssicherheitsberatung für alle Oberstufen der AHS sowie für BHS und BMS (ab 17 Jahren) anbieten. 

Der Vortrag in der Dauer von zwei Unterrichtseinheiten ist computeranimiert und wurde vor allem für die letzten Klassen erarbeitet (ab 17 Jahren).

Als Einstieg wird in einem Film dargestellt, wie ein Discobesuch mit einem Unfall auf dem Nachhauseweg endet. Danach werden mit Folien, Bildern, Power-Point-Präsentationen, Originalfilmen aus dem Zivilstreifeneinsatz und Road-Safety-Spots die Hauptunfallursachen (nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit mit Geschwindigkeitsüberschreitungen, fehlender Sicherheitsabstand, Alkohol am Steuer und Nichtverwendung des Sicherheitsgurts), die Unfallfaktoren und die Folgen gemeinsam mit den SchülerInnen erarbeitet.

Im Anschluss daran ist Zeit für eine Diskussion und allfällige Fragen.

Für das Vorhaben wurden 100 engagierte PolizistInnen ausgebildet. Als Ansprechstelle fungiert die jeweilige Landesverkehrsabteilung bei der Landespolizeidirektion, wo die Landesverkehrserziehungskoordinatorin/der Landesverkehrserziehungskoordinator die Termine und die Entsendung der PolizistInnen koordiniert. Bei Interesse ist diese Person formlos zu kontaktieren.