„Ich übernehme Verantwortung“

Schulwege sind Unfallzonen – besonders zu Schulbeginn und Schulende. Schülerlotsen bringen Sicherheit in den Schulweg – und stärken ihre Selbstkompetenz.

Interview: Thomas Aistleitner

Gabriele Hagn mit den Schülerlotsinnen Katharina Schwaiger (13) und Sarah Leitinger (13)
Gabriele Hagn mit den Schülerlotsinnen Katharina Schwaiger (13) und Sarah Leitinger (13)

Als Schülerlotsen helfen ältere Schülerinnen und Schüler den jüngeren beim Überqueren der Straße. An der Hauptschule Lofer sind jeden Tag Schülerlotsen im Einsatz. Gabriele Hagn ist ihre Betreuerin. Wir befragten sie und zwei ihrer Schülerlotsinnen.

netzwerk-verkehrserziehung: Was sind ihre Aufgaben als Schülerlotsenbetreuerin?
Gabriele Hagn: Ich bringe den Schülerinnen und Schülern das Konzept der Schülerlotsen nahe und suche jedes Jahr neue Lotsen. Die Lotsen kommen immer aus den dritten und vierten Klassen und machen ihren Job für zwei Jahre. 

Wie finden Sie die Lotsen?
Im Mai und Juni gehe ich durch die zweiten Klassen und biete den Kindern an, mitzumachen. Ich achte darauf, dass es einen Teil erfahrene Lotsen gibt, die schon ihr zweites Jahr machen, und einen Anteil neuer Lotsen. 

Wie verläuft die Einschulung?
Es gibt eine offizielle Einschulung durch die Polizei. In den ersten zwei, drei Wochen teile ich erfahrene Lotsen ein, und die Neuen sind dabei und schauen zu. Danach können auch die neuen Lotsen schon selbstständig einen Straßenübergang betreuen. 

Wie lange üben Sie diese Funktion schon aus?
Schülerlotsen haben an der HS Lofer eine lange Tradition. Ich habe diese Aufgabe vor zehn Jahren von einer Kollegin übernommen.

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe von netzwerk-verkehrserziehung.at (ab 21.10.) mehr über Schülerlotsen.


7. Oktober 2013