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Trockentraining für Biker

Von Thomas Aistleitner

Die Zeiten, in denen man sich ab dem 16. Geburtstag auf ein Moped setzen und einfach Gas geben durfte, sind längst vorbei – und das ist auch gut so.

Peter Steurer am Mopedsimulator

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, geht ein Risiko ein – und ist selbst ein potenzielles Risiko. Als Zweiradfahrer ist man im Verkehr besonders gefährdet. „Deshalb ist es wichtig, das Risikobewusstsein gerade der jungen Leute zu schärfen“, sagt Peter Steurer, Verkehrserziehungsreferent im Landesschulrat für Vorarlberg.

Mopedsimulator

„Der Mopedsimulator, ist dafür das geeignete Übungsgerät. Unvorhergesehene Situationen werden im ‚Schonraum’ erlebt und sind dann in der Verkehrwirklichkeit besser beherrschbar. Man sieht auf dem Bildschirm, ob man in eine Kurve richtig einfährt und nicht zu schnell ist.“

In Vorarlberg können alle 8. und 9. Schulstufen das „Trockentraining“ für den Straßenverkehr anfordern, vor allem an allen Polytechnischen Schulen wird der Simulator stark nachgefragt. Hier können sich Mädchen und Buben auf den neuen Mopedführerschein vorbereiten.

Tolle Zusammenarbeit

„Wir haben in Vorarlberg eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Fahrschulen. Für die gesamte Verkehrserziehung gibt es einen Lenkungsausschuss mit der Polizei, den Verkehrsklubs, der Schulaufsicht, dem Elternverein, der AUVA und den Gemeinden. Dort werden vom Kindergarten an alle Projekte besprochen. Das Land stellt dafür finanzielle Mittel zur Verfügung, einer der größten Unterstützer und ein wichtiger Partner von uns ist die AUVA.“

In Vorarlberg kann man aber nicht nur Mopedfahren „trocken“ lernen, hier findet man auch – einmalig in Österreich – Fahrradsimulatoren.


6. Mai 2013