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Schulen mobil

Tirol: Die Projekt-Homepage www.schulenmobil.at informiert kontinuierlich über Schulangebote zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität und bietet Downloadmöglichkeiten für verschiedene Unterrichtsbehelfe. 

Von Michael Achleitner

Mächen und Junge mit Fahrrädern

Der Startschuss für das länderübergreifende Projekt „Schulen mobil“ fiel im Sommer 2010. Ziel des Projekts ist es, mit kreativen und spielerischen Unterrichtsmodulen, umweltfreundliches Verkehrsverhalten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. „Schulen mobil“ versteht sich als Vernetzungsplattform für PädagogInnen aus Tirol und Südtirol, die ihre SchülerInnen hin zu einem neuen, modernen Verkehrsverhalten im Umweltverbund führen wollen. Aber auch PädagogInnen aus anderen Bundesländern finden Anstöße, um ein umweltfreundliches, gesundes und sicheres Verhalten ihrer SchüelrInnen im Straßenverkehr zu fördern. Wichtige Themen wie Fahrrad fahren, öffentliche Verkehrsmittel oder Risikoverhalten im Straßenverkehr werden spielerisch und kindgerecht aufbereitet und vermittelt. 

Jede Menge Service

Im Projekt „Schulen mobil“ werden bereits bestehende Schulangebote gesammelt und grenzüberschreitende Schulprojekte vorgestellt. Zugleich werden im Rahmen des Projekts auch neue Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die Informationsbroschüre „Schulen mobil“ bieten einen Überblick über alle Schulangebote in Tirol und Südtirol. Neben detaillierten Informationen über die Mobilitätsangebote für Schulen, sind alle wichtigen Kontaktadressen und Anlaufstellen für Schulen, die im Mobilitätsbereich aktiv werden wollen, enthalten. Die Broschüren „Schulen mobil“ werden allen Tiroler und Südtiroler Schulen zugesandt und stehen auch auf der Projekthomepage zum Download zur Verfügung. Auf die Vernetzung und den Austausch zwischen den PädagogInnen wird im Projekt „Schulen mobil“ besonderer Wert gelegt. Im Frühjahr und Herbst werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen angeboten.

Schwerpunkt 2012: Fahrrad

Projektschwerpunkt von „Schulen mobil“ im Jahr 2012 ist das umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel Fahrrad. Mit einer Reihe von attraktiven Angeboten soll seine Nutzung bereits im Schulalter gefördert werden. So wird etwa bei „Klasse auf D’Rad“ einen Monat lang das Fahrrad in einer Schulklasse in möglichst vielen Unterrichtsfächern thematisiert. Im Geografieunterricht werden Radwegenetze aus der Umgebung behandelt, in Mathematik Distanzberechnungen durchgeführt, in Biologie gesundheitliche Aspekte des Radfahrens aufgezeigt, in Bildnerischer Erziehung Radzeichnungen gemalt u. v. m.
Ein weiterer Vorschlag ist der Velobus. Ein Velobus ist eine Gruppe von Kindern, die von einer oder mehreren Aufsichtspersonen begleitet, gemeinsam per Rad zur Schule fährt. An bestimmten „Haltestellen“ können sich weitere Kinder der Fahrradgruppe anschließen. Nach vier Wochen sollten die Kinder in der Lage sein, den Schulweg selbständig und sicher mit dem Rad zurückzulegen.

5. März 2012