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Sicherheit macht Schule

Die ÖBB geben Schulkindern Tipps für sicheres Verhalten im Bahnbereich.

Tausende von Schülerinnen und Schülern fahren Tag für Tag mit einem der sichersten Verkehrsmittel zu ihrer Schule: der Bahn. Trotzdem führen Unachtsamkeit und Leichtsinn immer wieder zu Unfällen, bei denen leider insbesondere Kinder und Jugendliche verunglücken. Vor allem die Gefahrensituationen rund um Bahnhöfe, Gleisanlagen und Züge werden unterschätzt.

Der Folder

Unter dem Titel „Sicherheit macht Schule“ bringen die ÖBB das Thema Sicherheit und Bahnfahren Kindern und Jugendlichen näher. Der Folder „Bleib auf der sicheren Seite“ soll den Jugendlichen anhand von Sicherheitstipps das richtige Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen zeigen. „Wir bauen auf die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer, denn jeder Unfall ist einer zu viel", so Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur. Alle Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe in Österreich erhalten den Folder, der folgende Punkte behandelt:  

  • Gleisüberschreiten ist lebensgefährlich!
  • Starkstrom – Vorsicht Lebensgefahr!
  • Warte hinter der gelben Sicherheitslinie!
  • Bahnhöfe sind keine Spielplätze!

Laut psychologischen Studien findet die Prägung von Mobilitätsverhalten und -einstellung im frühen Kindes- und Jugendalter statt. Durch die Entwicklung von zielgruppenspezifisch aufbereiteten Themen kommt es zu einer Sensibilisierung für das System des öffentlichen Verkehrs mit den Schwerpunkten Verhalten und Sicherheit.

Kinder beeinflussen die Eltern

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wird sichergestellt, dass SchülerInnen und LehrerInnen das Thema in die Klassen tragen und diskutieren. Die so erworbenen Kenntnisse und Einstellungen sowie das daraus resultierende Verhalten der Kinder bzw. Jugendlichen leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung ihrer eigenen und auch der Verkehrssicherheit ihres Umfeldes. Der Einfluss von Kindern auf ihre Eltern ist nicht nur im Konsumgütermarketing bewiesen. Durch ihre Hinweise könnte beispielsweise so mancher Unfall beim vorschriftswidrigen und riskanten Überqueren von Eisenbahnkreuzungen vermieden werden.

ÖBB-Sicherheitskampagne: „Bleib auf der sicheren Seite“

Mit Schulbeginn haben die ÖBB ihre neue österreichweite Sicherheitskampagne gestartet. Emotionale Videos und Plakate mit Sicherheits-Sujets machen auf die Risiken des unerlaubten Überschreitens von Gleisanlagen aufmerksam. Die Kampagne soll "unter die Haut" gehen und zur Diskussion anregen. Sie ist die Fortsetzung der bereits im Herbst 2008 gestarteten Kampagne „Ich bin sicher…“. Die Aufmerksamkeit der Jugendlichen soll auf die Folgen, die das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen haben kann, gelenkt werden. Die Poster dieser Kampagne hängen auf allen Verkehrsstationen der ÖBB. 200.000 Folder wurden mit Untrstützung der Schulen zu Schulbeginn verteilt.


13. Dezember 2013